Einfamilienhaus (Baujahr 1968/1974) in ländlicher Lage von Eilsum (Ostfriesland) auf 889 m² großem Grundstück. Massivbauweise mit Klinkermauerwerk, Satteldach, Teilunterkellerung, Garage und Nebengebäude – die Bausubstanz an sich ist solide. Der Verkehrswert von 235.000 € wirkt für die Lage (Kleines Dorf, eingeschränkter Mietmarkt) jedoch ambitioniert. Kritische Risikofaktoren: (1) Verdacht auf Hausschwamm – nicht beurteilbar, da keine Innenbesichtigung möglich war, (2) keine Innen-/Außenbesichtigung, daher hohe Bewertungsunsicherheit, (3) kein Energieausweis – bei Baujahr 1968/74 ist von sehr schlechter Energieeffizienz auszugehen, (4) überschaubare Wohnfläche (~140 m²) und ländliche Lage begrenzen Miet- und Wiederverkaufserlöse. Bodenwertanteil mit nur ca. 13% sehr gering, kaum Sicherheitspuffer. Sanierungsstau (Haustechnik, Dämmung, mögliche Hausschwamm-Sanierung) ist substanzkostenrelevant. Kernfazit: Nur bei deutlichem Abschlag vom Verkehrswert kalkulierbar. Bietobergrenze 140.000 € (ca. 60% des Verkehrswerts), um Risikoaufschläge für Hausschwamm-Befund, Sanierungsstau und Bewertungsunsicherheit abzudecken. Mietrenditen im sanierten Zustand mit 4,6% (Vollpreis) bzw. 6,6% (70% vom VW) grenzwertig – das Objekt ist eher für Eigennutzer mit Eigenleistung oder spekulative Käufer interessant, die den Hausschwamm-Ausschluss später selbst prüfen.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 235.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.0 €/m²
> 6.5 €/m²
700 €
> 910 €/Monat
Rendite
70% MW: 6.64%
· Multi: 21.5x
Bietobergrenze
140.000 €
Bodenwertanteil: 13.2%