Zwangsversteigerung eines ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens in Lüchtringen (Ortsteil von Höxter, rd. 3.000 EW) im strukturschwachen Kreis Höxter (Kaufkraftkennziffer nur 95,6; stagnierende Bevölkerung). Substanz: 1.229 m² Grundstück, 2-FH (Baujahr 1927 nach Brand, ca. 210 m² Wfl. auf 2 Wohnungen) sowie ehem. Stallung B (180 m²), Scheune C (200 m²) und Garagen/Remise D. Erheblicher Sanierungs- und Modernisierungsstau am Wohnhaus; B und C wirtschaftlich grenzwertig (ggf. nur Abbruch sinnvoll). Wasser/Heizung abgestellt, Teilbereiche nicht besichtigt. Vorteile: hoher Bodenwertanteil (~52%), vollständig erschlossen, ÖPNV in 200 m, B83/B64-Anbindung, Teilgewerbe-Mischnutzung möglich, Marktwert mit 140.000 € bereits sehr niedrig. Nachteile: schwacher Standort, hohe Sanierungskosten (Wohnhaus-Sanierung realistisch 180-250k €), Apotheke schließt Ende 2025, Altlasten durch langjährigen Elektrohandwerksbetrieb möglich (zu prüfen). Fazit: Spezialinvestment für versierte Käufer mit Eigenleistung, Handwerker oder Landwirt mit Selbstnutzung. Reine Kapitalanlage problematisch wegen hoher Sanierungslast im Verhältnis zum Marktwert. Bietobergrenze rd. 98.000 € (70% des Marktwerts) – darunter Sicherheitspuffer für Sanierung, Vollkosten und Risiken.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel-Hoch
MW: 140.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
3.5 €/m²
> 5.0 €/m²
735 €
> 1.050 €/Monat
Rendite
70% MW: 12.9%
· Multi: 11.1x
Bietobergrenze
98.000 €
Bodenwertanteil: 52%