Absolute Low-Budget-Immobilie in einer strukturschwachen Region (Ludwigsstadt, nördl. Landkreis Kronach, Oberfranken) mit massiven verdeckten Risiken. Die Wohnung konnte nicht besichtigt werden – höchste Intransparenz. Substanz stark mangelhaft: 4 Öltanks (Sanierungspflicht, Umweltrisiko), asbesthaltige Baustoffe (Fliesenkleber, Spachtelmassen, Reibeputz) wahrscheinlich, unfertige Fassade, Ölheizung, Nordhanglage mit Hangwasserrisiko, unorganischer Grundriss über KG/EG/DG. WEG-Struktur mit zwei Sondereigentümern und gemeinschaftlichem Eigentum erschwert Vermietung und späteren Verkauf erheblich (Gutachter spricht von 'schwieriger Marktplazierbarkeit'). Mieterpotenzial wegen fehlendem Balkon, Nordausrichtung, schlechter Wohnqualität und Schrumpfungsregion stark limitiert. Ertragswert (37.700 €) bestätigt niedrigen Nutzwert. Instandsetzungsrücklage nicht gebildet, hoher Investitionsbedarf im Gemeinschaftseigentum. Die ZVG-typische Bietobergrenze von 70% (26.600 €) ist deutlich zu hoch – selbst nach Abschlag für Ersteigerungskosten (~20%) und realistischer Kernsanierung (50.000–80.000 € für Tankentsorgung, Asbest, Fassade, Heizung, Bad, Grundriss) ist das Investment wirtschaftlich fragwürdig. Empfehlung: Finger weg, nur für erfahrene Sanierer mit Eigenleistung und langer Halteperspektive. Maximale Bietobergrenze 22.000 € (ca. 58% des Verkehrswerts).
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 38.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
3.5 €/m²
> 4.8 €/m²
305 €
> 418 €/Monat
Rendite
70% MW: 18.9%
· Multi: 7.6x
Bietobergrenze
22.000 €
Bodenwertanteil: 21%