Insel-Immobilie auf dem Nordseeheilbad Langeoog mit hochwertiger Makrolage (begehrte Ferieninsel, knappes Baulandangebot, touristisch stark nachgefragt) und akzeptabler Mikrolage (Ortsrand, ca. 0,5 km zum Rathaus). Substanzielles Wertpotenzial durch Standortvorteile wird jedoch durch signifikante Risikofaktoren deutlich geschmälert: 1) Baurechtliches Risiko – Nebengebäude wurde außerhalb des Baugebiets errichtet, keine Baugenehmigung vorhanden (Rückbau-/Legalisierungsrisiko, Kosten und Nutzungseinschränkung möglich). 2) Unterdurchschnittlicher Bauzustand mit deutlichen Instandsetzungs-/Sanierungsrückstauen (geschätzte Sanierungskosten 60–100 TEUR, ggf. mehr für Baurechts-Lösung). 3) Erreichbarkeit nur per Fähre/Bensersiel bzw. Inselflug – eingeschränkter Käuferkreis, längere Vermarktungsdauer, kein klassisches Pendlerpublikum. 4) Leerstand, keine bestehenden Mieteinnahmen. 5) Strenges Insel-Bauleitplanrecht (Langeoog unterliegt strengen Schutzauflagen, Zweitwohnungssteuer möglich). Kernfazit: Substanzwert-Potenzial vorhanden, aber als reines Insel-Bestandsinvestment mit Baurechtsproblem und Sanierungsstau für Investoren mit Inselerfahrung und Eigenkapitalstärke interessant. Bietobergrenze maximal 410.000 € (ca. 70 % des Gerichtswerts) – keinesfalls über 425.000 € bieten. Sanierung + Baurechtsklärung muss vor Zuschlag kalkuliert sein (Puffer mind. 80 TEUR). Vor Gebot zwingend: Baugenehmigungsbehörde Langeoog kontaktieren, Sanierungs-/Abbruchkosten für Schwarzbau konkretisieren, Inselflurkarte und Erschließungsbeiträge prüfen.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Hoch
MW: 590.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
9.0 €/m²
> 13.0 €/m²
1.080 €
> 1.560 €/Monat
Rendite
70% MW: 1.54%
· Multi: 45.5x
Bietobergrenze
410.000 €
Bodenwertanteil: 78%