Hochrisiko-Investment in einer ca. 68 m² großen Eigentumswohnung (11. OG, mit Balkon und Keller) in einem 20-geschossigen Wohnhochhaus mit 320 Einheiten in Duisburg-Homberg-Hochheide (Ottostraße 58-64). Das Objekt liegt in einem aktiven, städtebaulichen Sanierungsgebiet 'Homberg-Hochheide' gem. §142 BauGB (Sanierungssatzung seit 30.03.2015 rechtsverbindlich, Sanierungsverfahren noch NICHT abgeschlossen). Sanierungsvermerk und Zwangsversteigerungsvermerk sind in Abt. II eingetragen. Die Stadt Duisburg hat ein Vorkaufsrecht (§24 BauGB) und kann bei späterem Weiterverkauf eine Preisprüfung nach §153 Abs. 2 BauGB durchführen – ein späterer Verkauf zum 'normalen' Marktwert ist daher stark erschwert bzw. kann von der Stadt untersagt werden. Es bestehen zudem massive Risiken: KEINE Innenbesichtigung möglich (Anscheinsgutachten), dokumentierter Schädlingsbefall im Bereich der Wohnungsabschlusstür, noch ausstehende Asbestsanierungen am Gemeinschaftseigentum, sehr hohe Leerstandsquote, brandschutztechnische Mängel, unklare Miet-/Vertragsverhältnisse, Verwaltungswechsel 2022, Bauakte umfasst 28 Bände. Der Bodenwert (Miteigentumsanteil 280/10.000 = ca. 232 m² Grundstücksanteil, à ca. 150 €/m² für Hochheide = rd. 35.000 €) übersteigt bereits den ausgewiesenen Verkehrswert von 10.000 € – das Gebäude hat faktisch negativen Wert. Aufgrund des Schädlingsbefalls, der ausstehenden Asbestsanierung, der unklaren Innenausstattung sowie des Sanierungsgebiets mit Preisprüfungsrecht ist die spätere Verwertung (Vermietung oder Verkauf) erheblich eingeschränkt. Bietobergrenze konservativ: max. 5.000 € (50% des Verkehrswerts). Auch bei erfolgreichem Zuschlag sind hohe Sanierungs- und Rechtsfolgekosten (Ausgleichsbeträge, sanierungsrechtliche Genehmigungen) einzuplanen. Finger weg für nicht-Spezialinvestoren mit Sanierungs- und Hochhaus-Erfahrung.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 10.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.0 €/m²
> 7.0 €/m²
272 €
> 476 €/Monat
Rendite
70% MW: 81.6%
· Multi: 1.75x
Bietobergrenze
5.000 €
Bodenwertanteil: 350%