Bestandsimmobilie in Bergheim-Kenten (Blumenstraße 19) auf 587 m² (2 Flurstücke), 2-geschossiges Wohngebäude mit teilausgebautem DG in massiver Bauweise (BJ vermutlich 1950er/60er). Mittlere bis gute Wohnlage mit fußläufiger Anbindung an Bergheim-Zentrum, Regionalbahn-Anschluss (ca. 550 m) und A61 (ca. 5 km). Wesentliche Investitionsrisiken: (1) keine Innenbesichtigung möglich – Zustand, Haustechnik, Bausubstanz nur eingeschränkt beurteilbar, (2) Bergschadensgebiet (RWE-Stellungnahme liegt vor, also kritisch zu prüfen hinsichtlich Bergsenkungen), (3) Eigennutzung durch Schuldnerfamilie (Ehepaar H. + Tochter) → Räumungs-/Nutzungsrisiko und Sozialcharta-Problematik, (4) Grundbuchlasten Abt. II sind im Gutachten noch zu prüfen (Sicherheiten Dritter bleiben ggf. bestehen). Positiv: solider Bodenwertanteil (~46%), überschaubare Gesamtwohnfläche (~140 m²), akzeptable Mikro-/Makrolage, Potential nach Sanierung. Empfohlene Bietobergrenze ca. 280.000 € (≈74% des geschätzten Marktwerts), um nach Erwerbsnebenkosten (~10%), Bergschadens-/Sanierungsrisiko (~50–70 Tsd. €) und Räumungskosten noch eine Netto-Mietrendite von ~5,5–6% im sanierten Zustand zu erzielen. Kernfazit: Solide Substanz mit guter Nachfrageadresse, jedoch durch Eigennutzung, fehlende Innenbesichtigung und Bergschadensverdacht risikobehaftet – nur für erfahrene Investoren mit Risikopuffer und Eigenkapitalreserve geeignet. Vor Gebot zwingend: Grundbuch Abt. II vollständig prüfen, Bergschadensstellungnahme bewerten, Marktwert aus Gutachten ab Seite 36 abgleichen.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel
MW: 380.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
8.0 €/m²
> 10.5 €/m²
1.120 €
> 1.470 €/Monat
Rendite
70% MW: 5.05%
· Multi: 28.3x
Bietobergrenze
280.000 €
Bodenwertanteil: 46%